|
Zeit ist Geld !
Selbst erfahrene Kameraleute halten ein knappes Zeitbudget und die
Bildbeeinflussung per Kameramenü nicht für vereinbar. Aus der
problematischen Erfahrung mit frühen digitalen Kamerarecordern
erscheint ihnen der Griff in die mit 800 Menüpunkten prall gefüllte
Trickkiste der Kamera zu riskant.
In unserem Seminar zeigen wir, dass es etwa 20 gestaltungsrelevante
Menüpunkte gibt, die man allerdings genau kennen sollte, um das gesamte,
teuer erworbene Repertoire eines High-End-Kamerarecorders, wie das einer
Sony PDW-700/F800, PMW 500 o.ä., voll auszuschöpfen - und dabei in einigen Fällen sogar
schneller drehbereit zu sein als bisher.
Wie erreicht man 11 Blenden ?
Erfahren
Sie den Kontrastumfang und den Belichtungsspielraum moderner
Kamerarecorder. Beispielsweise zeigen wir einen einfachen Weg auf,
die Anmutung der Bilder über die Gamma-Steuerung kalkuliert zu
beeinflussen. Landschaftstotalen aber auch Stills lassen sich mit
gezielten Eingriffen sichtbar verbessern. Und auch die Nachteile der
hohen Auflösung können ohne größeren Lichtaufwand wenigstens
teilweise kompensiert werden.
Welche Gestaltungsoptionen sind nutzbar ?
Der Gestaltungsspielraum für die Beeinflussung der Farbe ist
gegenüber früheren Kameras deutlich erweitert worden. Wir zeigen,
wie man eine Person farblich vom Hintergrund trennt, die
Überbelichtungsoption wirkungsvoll nutzen kann oder den Aufwand für
Chroma Key reduziertsowie das Ergebnis verbessert. Manche Farbmanipulationen sind sogar nur beim
Drehen und nicht oder nur eingeschränkt in der Nachbearbeitung
möglich.
Wie erzielt man in einem Interview vor Ort natürliche Hauttöne? Wir
stellen diese Situation mit einem Model nach und testen, welche
Ergebnisse sich mit den Settings der Hersteller, aber auch mit den von
uns entwickelten, alternativen Menüeinstellungen erzielen lassen.
Was leisten HD-Objektive ?
Selbst moderne HD-Zooms halten oft nicht das, was ihre Preise zu
versprechen scheinen. Wir benennen die Kriterien, die die Spreu vom
Weizen trennen und zeigen Einstellungen in der Kamera und am
Objektiv, mit denen man den optimistischen Herstellerangaben so nahe
wie möglich kommt.
25p ohne "ruckeln" ?
Wir demonstrieren, welche Faktoren Einfluss haben auf die Bewegungs- und
Bewegtbildauflösung und wie der Bewegungseindruck sowohl bei
„progressiv“ als auch bei „interlaced“ aufgenommenen Bildern
gesteuert werden kann.
Filebasiertes Arbeiten in der Praxis ?
Was muss man
beachten, damit Discs und Flash-Karten sicher weiterbearbeitet werden können, sowohl beim
Sichten, als auch im Schnitt? Wir zeigen auf, wie und welche
Metadaten sinnvollerweise aufgezeichnet werden sollten und wie eine
LowRes-Version unmittelbar bei Drehschluss zur Verfügung stehen
kann.
Bringen Sie Ihren Kamerarecorder mit!
Gerne können Sie Ihren eigenen Kamerarecorder mitbringen, um die Unterschiede in
der Bildwirkung und im Handling zu sehen, sowie die im Seminar gewonnenen Erkenntnisse
direkt auszuprobieren oder zu speichern. Bitte geben Sie uns vorab
Bescheid.
|