Logo BET Michael Mücher

Seminar Lautheit

1-tägiger Workshop für Toningenieure, Tontechniker, Cutter und Editoren.

Lautheitsaussteuerung in der Live-Sendung und in der Bearbeitung.

  • EBU-Richtlinie R 128

  • Messmöglichkeiten

  • Lautheits-Parameter

  • LUFS / LRA

  • Hands on

  • Bearbeitung

Trainer

Michael Mücher, Produktionsingenieur und Askan Siegfried, Tonmeister

Teilnehmer

Toningenieure, Tontechniker, Cutter, Editoren. Maximal 12 Personen.

Termine

  • LA 3, Hamburg
    10.10.2015 (Samstag)

10-18 Uhr.

Weitere Termine und Angebote als Inhouse-Veranstaltung auf Anfrage.

Kosten

545 / 495 € zzgl. MwSt. inklusive Kursmaterial sowie Seminargetränke. Reduzierter Preis gilt bei gleichzeitiger Buchung mehrerer Seminarplätze.

Der eintägige Workshop richtet sich an die Mitarbeiter/innen aller Bereiche, die im Bereich der Live-Produktion und in der Bearbeitung von Audioprogrammen aussteuern. Gerne können Sie eigenes Material zur Mischung mitbringen.

Warum Lautheit?

Schon immer gab es bei der Aussteuerung von Audioprogrammen Differenzen zwischen der objektiven Pegelmessung und der durch den Zuhörer empfundenen, subjektiven Wahrnehmung der Lautstärke. Nun sind die Zuschauerbeschwerden so massiv geworden, dass die Broadcaster zusammen mit der EBU einen erneuten Anlauf genommen haben, Programme mit gleicher Lautstärke auszustrahlen.

Lautheit statt Peak?

Das Seminar stellt die neue Lautheitsmessung den bisherigen Audiomessmethoden gegenüber und vermittelt, welche Änderungen sich dadurch für die Praxis ergeben. Lernen Sie Messgeräte unterschiedlicher Hersteller im Vergleich kennen.

LUFS statt dBFS?

Dazu benennen wir alle Messmethoden wie Programme Loudness, Loudness Range und Maximum True Peak Level sowie Parameter, wie z.B. die verschiedenen Integrationszeiten, die zu den Messergebnissen führen. Verschaffen Sie sich Klarheit beim Umgang mit den Begrifflichkeiten und Abkürzungen zum Thema Loudness und eignen Sie sich die wesentlichen, für die Praxis wichtigen Fähigkeiten an, um Audioprogramme den neuen Richtlinien entsprechend zu produzieren.

Hören statt Pegeln?

Anhand praktischer Beispiele verschiedener Genres werden alle Faktoren und Größen der Lautheitsmessung demonstriert und ausführlich erläutert. Dabei stellen wir immer die alten und neuen Messmethoden gegenüber, so dass auch erfahrene Kollegen stets einen Bezug zur bisherigen Arbeitsweis erkennen können.

Für wen ist Lautheit ein Muss?

Neben Fragen der konkreten Aussteuerung beantworten wir z.B. auch organisatorische Fragen, welche Produktionen konkret betroffen sind, an welcher Stelle die Lautheits-Aussteuerung einsetzt und wie mit Archiv-Material umgegangen werden sollte.

Machen Sie sich fit für die Anforderungen Ihrer Auftraggeber. Entscheiden Sie, mit welchen Geräten Sie Lautheit messen wollen. Mischen Sie Ihr eigenes Material, das Sie uns bitte vor Beginn des Workshops als DNxHD- oder ProRes422-Material per FTP übermitteln.

Das Kursmaterial ist eine 14-seitige Broschüre. Teilnehmer früherer Seminare können diese kostenfrei anfordern.

Normen und Empfehlungen

  • Lautheit und Lautstärke

  • Lautheits-Historie

  • EBU R 128

  • ITU-R BS.1770-2 / 1771

  • EBU Tec.Doc. 3343

  • EBU PLoud

Messgeräte

  • Überblick

  • Vor- und Nachteile

  • Soft- und Hardware basierende Geräte

Handling

  • Praktisches Aussteuern

  • Lautheits-Angaben

  • Dynamik

  • Metadaten

  • Dialog Level

  • Archivmaterial

Parameter 

  • Loudness Units ref. to Full Scale (LUFS)

  • K-Weighting, Filterung

  • Programme Loudness Level

  • Loudness Unit (LU)

  • True Peak (dBTP)

  • Loudness Range (LRA)

  • Loudness Range Descriptor

  • Momentary Loudness (M)

  • Short Term Loudness (S)

  • Integrated Loudness (I)

  • Loudness Level (LK)

  • Gating

  • Target Level

  1. Was bedeutet die Abkürzungen LU, LUFS, LKFS, LRA und dBTP genau?

  2. Wie sollen Töne für eine Lautheitsmischung angeliefert werden?

  3. Was steckt genau hinter der EBU-Richtlinie R 128?

  4. Kann man die R 128 "austricksen"?

  5. Für wen gilt die Lautheitsabsprache?

  6. Kann man trotz Lautheitsaussteuerung "lauter" als der Mitbewerber sein?

  7. Welche besonderen Vorgaben unterliegen kurze Werbespots?

  8. Warum sind trotz Lautheitsmessung die Programme nicht alle gleich laut?

  9. Was passiert, wenn die Lautheitsmessung beim Sendematerial nicht berücksichtigt wird?

  10. Mit welchen Tricks kann man die -23 LUFS in der Praxis genau erreichen?

  11. Wie kontrollieren die Rundfunkanstalten die Einhaltung der R 128?

  12. Was bedeutet Lautheitsmessung für Industrieprogramme?

  13. Wie sollte bei der Aussteuerung abgehört werden?

  14. Wird die Quasi-Peak-Messung vollständig abgeschafft?

  15. Können fertige Programme automatisiert auf korrekte Lautheit überprüft werden?

  16. Welche Dynamik sollte für welche Genres ausgesteuert werden?

  17. Wie werden fertige Programme gepegelt?

  18. Welche Rundfunkanstalten halten sich an die Lautheits-Vereinbarung?

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder

Teilnehmer/in

Anmelder/in (falls abweichend)

Die Bestätigung der Anmeldung oder Option schicken wir parallel an Teilnehmer und Anmelder.

Rechnungsadresse (falls abweichend)

Mitteilung/Anmerkung

Text

Hinterlassen Sie uns optional zusätzlich eine Nachricht.

Einloggen