Praxisseminar QC und Technische Abnahme UHD/HDR
2-tägiges Praxisseminar für Mitarbeiter/innen der technischen Abnahme, der Qualitätskontrolle und der Sendeabwicklung, sowie für Cutter/innen.
Kontrolle und Beurteilung von HDR- und SDR-Material.
Standards
Displays
Videopegel
Überpegel
Signalmessung
Abtastverfahren
HDR und SDR
Farbräume
Mapping
Metadaten
Trainer
Michael Mücher, Produktionsingenieur.
Teilnehmer
Mitarbeiter/innen der Abteilungen technische Abnahme, Quality Control und Sendeabwicklung sowie Cutter/innen.
Termine
-
QC 8, Hamburg
16.03.2026 (Montag) - 17.03.2026 (Dienstag)
1.Tag 10-18.30 Uhr, 2.Tag 9-17.30 Uhr.
Diese Veranstaltung bieten wir auf Anfrage auch als Inhouse-Seminar mit verschiedenen Schwerpunkten an.
Kosten
1.085 € zuzüglich MwSt.
Der Preis beihaltet unser inklusive 100-seitigem Handbuch "QC und TA", Seminargetränke und Mittagessen.
Die Einschätzungen zur visuellen Qualität von Programmmaterial gehen weit auseinander. Mit der Einführung von HDR ist eine objektive Beurteilung noch schwieriger geworden, da der direkte Zusammengang zwischen Videopegel und Bildeindruck verloren gegangen ist. Zu den verschiedenen HDR-Verfahren kommen diverse Neuerungen der Videotechnik, die beim Austausch zwischen Videosignalen und Files beachtet werden müssen.
Wie geht HDR?
Das Seminar gibt Ihnen einen vollständigen Überblick über alle HDR-Standards sowie über den Einfluss der Distributionsformate auf die Produktion. Da Videosignale im modernen Umfeld nur noch als Container dienen und nur bedingt einen Rückschluss auf Videopegel zulassen, zeigen wir Ihnen alle Methoden für einen sicheren Umgang mit HDR- und SDR-Signalen sowie für eine korrekte Wandlung.
Wie HDR messen?
Der wichtigste Neuerung bei HDR ist die Abkehr von Videopegeln und die Zuwendung zum Licht. Lernen Sie neue Skalen, neue Messmöglichkeiten und Philosophien kennen, damit Sie mit allen Gewerken auf Augenhöhe diskutieren können. Bringen Sie Licht ins Dunkel der neuen Videopegelbereiche, Farbräume und Testsignale, die sowohl bei HDR als auch bei SDR verwendet werden.
Diskutieren Sie mit Ihren Kunden künftig über Leuchtdichten und bringen Sie diese mit Code Values und der Dynamik von Videosignalen in Verbindung. Mit den Kenntnissen, die Sie im Seminar erlangen, treffen Sie künftig klare Aussagen zu Videopegeln sowie zur Frage der Überpegeln.
Wie HDR betrachten?
Sowohl bei Referenz- als auch bei Consumer-Dispays gibt es viele Neuerungen. Wir geben eine Einordnung, welche Displays für welche Anwendung geeignet sind und wann Consumer-Geräte eine hilfreiche Ergänzung oder eine Alternative zu Referenz-Displays sind. Eine sinnvolle Nutzung ist oft nur mit einer genauen Einstellung der entprechenden Parameter möglich, die vom verwendeten HDR-Prinzip sowie vom sogenannten Rendering Intend abhängen.
Wir diskutieren die Unterschiede der Betrachtungsbedingungen im Abnahmeraum und beim Zuschauer. Nur so gelangen Sie zu einer praxisrelevanten Bewertung des Materials.
Welche Metadaten kontrollieren?
Metadaten sind bereits in der Produktion unvezichtbar. Nur mit den richigen Daten lassen sich die Signale korrekt interpretieren und auf Messgeräten oder Displays angezeigen. Fehlen diese oder sind sie inkorrekt, können bei der Distribution teils gravierende Fehler entstehen. Lernen Sie, wie die Metadaten gesetzt, kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert werden und welche technischen Beschreibungen bei HDR-Material unverzichtbar sind.
Gehen Sie mit Begriffen wie HLG, PQ, Dolby Vision, WCG und BT.2100 professionell um, wählen Sie an Ihrem Display die korrekten HDR-Einstellungen aus und kommen Sie zu einer korrekten, belastbaren Bewertung Ihrer Materialien.
Noch unentschlossen? Dann finden Sie hier konkrete Fragestellungen, die in diesem Seminar geklärt werden.
Betrachtungsbedingungen
Betrachtungsabstand
Systemkennlinie
Umgebungslicht
Rendering Intend
Display / Scene Referred
Display
Pixelmapping
Referenz- und Consumer-Display
HDR-Fähigkeit
UHD/HD-Kompatibilität
Deinterlacing-Modi
Safe Area / Underscan
Pixelmappung
Einstellungen Kontrast und Helligkeit
Einstellung HDR-Parameter
Bewegtbilder
Bewegungsphasen
Filmlook
Bildinhalt- und Transportsystem
Progressive und Interlaced Scanning
Deinterlacing
Reinterlacing
Halbbildominanz
Halbbildreihenfolge
Videopegel
Nits und Code Values
Foot- und Headroom
Schwarzwert
Pegelbereiche Narrow / Extended / Full
Grafikpegel
Im- und Export von Files
Videoüberpegel
Legalizer
Videosignal
Auflösung
Skalierung
Up- und Downkonversion
Bildseitenverhältnis
Normen und Standards
Quantisierung
Metadaten
Bildauschreibung
Bildlage
Normwandung
Kontrast
Dynamik
HDR-Nutzung
ITU 2100 / 2020 / 709 / 601
Übertragungskennlinie
HLG / PQ / S-Log3 / SDR
Kamerakennlinien
Luma-Formel / Pegelraum
Farbbalken HDR / SDR
HDR-Distribution
Farbe
Farbraum Rec.2020 / DCI-P3 / Rec.709
WCG / SCG
Vektorgramm
CIE-Darstellungen
Colour Gamut
"Illegale Farben"
Videopegelraum
Videosignalformat
Farbauflösung
Mapping
Up-, Down- und Crossmapping
Bezugspegel
Roundtrip
Mapping-Varianten
Bildfehler
Kamera
Aufzeichnungsformate
Filmformate
Welche HDR-Standards sind für welche Workflows richtig?
Welche Videostandards benötigen einen Full Range?
Welche Kriterien führen bei HDR-Material zu einer Ablehnung?
Welche Signalfehler sind tatsächlich sendegefährdend?
Warum zeigen die meisten Waveformer den Überpegel falsch an?
Warum gibt es für das Schwarz mehrere richtige Pegel?
Welche Fehler entstehen bei der Nutzung des Video-Overheads?
Warum gibt es Interlaced Scanning auch beu UHD?
Warum sind in modernem Videomaterial immer noch Mausezähnchen erkennbar?
Welche Kombinationen von Videonormen und Videostandards sind nicht zulässig?
Warum können Halbbildfehler auch in p50-Materal auftreten?
Wie lässt sich sicher eine 8-Bit-Quantisierung erkennen?
Warum sieht 4K Drohnenmaterial so schlecht aus?
Warum reicht die Benennung eines Videopegels alleine bei HDR nicht aus?
Weshalb gibt es bei PQ und HLG gleich mehrere Skalen?
Wie lässt sich HDR-Material in der Waveform erkennen?
Sind automatische Downmappings akzeptabel?
Wie lassen sich Metadaten von Videomaterialien auslesen und reparieren?
Wodurch entstehen beim File-Export Videopegelfehler?
Warum sind Legalizer im Sendeweg nicht mehr zeitgemäß?
Welche Farbbalken sind bei HDR-Material korrekt?
Wie lassen sich "illegale Farben“ wegdiskutieren?
Wie kann man den korrekten Farbraum trotz fehlender Metadaten kontrollieren?
Welche CIE-Darstellungen hilft bei der Abnahme?
Wie kann man Rec.2020 auf einem DCI-P3-Display abnehmen?
Warum bietet das Vektorskop keine Aussage mehr?
Woran lassen sich Artefakt durch eine Datenreduktion erkennen?
Worin liegt die Gefahr software-interner Messgeräte?
Welche HDR-Standards erfordern eine manuelle Einstellung am Display?
Wann muss das Displays bei einer technischen Abnahme an den Raum angepasst werden?
Wieso ist die HD-Kompatibilität einiger UHD-Displays eingeschränkt?
Für welche Genres eignen sich der BVM-X300 nicht?
Was sind die Einschränkungen aktueller UHD-Consumer-Displays?
"Ich konnte alle meine Fragen zu HDR klären. Dabei haben die vielen Produktionsbeispiele geholfen, die in den beiden Tagen gezeigt wurden.
Leider hat das Seminar dazu geführt,. dass wir viele Einträge in unserer Materialdatenbank ändern müssen. Aber nun ist alle komplai
Vielen Dank für die kurzweiligen und spannenden beiden Tage!"
- Klaus Milek, Leitung Postproduktion, Mai 2024
"Erstaunlich welche Mythen sich zur korrekten Bewertung von Videomaterial gehalten haben.
Vor allem fand ich die Tipps und Tricks interessant, wie man auch ohne teuren Analyzer "messen" kann.
- Martin Stielow, Cutter, November 2023
"Vielen Dank für die 2 Tage - Sie haben echt eine Gabe, komplexe Dinge einfach und verständlich zu vermitteln.
Ich kann mich jetzt sicher besser mit meinen Kollegen austauschen als vorher."
- Julia Burkhardt, Expert Content Management, Sky, Februar 2021
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