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Expertenseminar Display-Technologie

2-tägiges Expertenseminar für Bild‑ und Messtechnik

Praxisnahes Kalibrieren von HDR‑Displays. Wir zeigen, wie man Messungen verlässlich aufsetzt, Stolpersteine (Tonemapping, Gamut‑Mapping, Observer‑Effekte) beherrscht und reproduzierbare, visuell konsistente Ergebnisse erzielt – ohne zu großen Theorieballast, aber mit klaren Workflows.

Trainer

Florian Friedrich, Display-Spezialist

Teilnehmer

Bild- und Messtechniker/innen. Maximal 12 Teinehmer/innen.

Termine

1.Tag 10.00 - 18.30 Uhr, 2.Tag 9.00 - 17.30 Uhr.

Weitere Termine und Inhouse-Angebote auf Anfrage

Kosten

1.385 € zuzügl. MwSt. inklusive Seminarunterlagen, Mittagessen und Seminargetränken.

Dieses Seminar behandelt konsequent die praktischen Fragen des Abgleichs, der Kalibrierung und des Betriebs im modernen SDR- und HDR‑Umfeld.

Im Mittelpunkt stehen robuste Workflows für Messung, Bewertung und Dokumentation – damit Bildingenieure, Bildtechniker/innen und Verantwortliche in Produktion, Post und Live‑Betrieb zu belastbaren Entscheidungen kommen. Wir arbeiten an realistischen Setups, zeigen typische Fehlerquellen und vermitteln, wie man mit vertretbarem Aufwand zu stabilen Ergebnissen gelangt. LED‑Wände werden in den Methoden und Beispielen berücksichtigt, ohne eigener Schwerpunkt zu sein.

SDR vs. HDR – was ändert sich wirklich?

Wir demonstrieren, welche Stellschrauben bei HDR wirken, wo Gerätegrenzen liegen und warum „LUT allein“ dynamische Prozesse wie Tonemapping nicht ersetzt – inklusive pragmatischer Wege, HDR sauber zu verifizieren.

Messgeräte & Workflows, die tragen

Wann ist ein Spektroradiometer sinnvoll, wann ein profiliertes Colorimeter? Wir zeigen Setups, Patch‑Protokolle und Parameter, die Messstabilität und Vergleichbarkeit sichern.

Farbe, Gamut und Observer‑Effekte

Wie entsteht „gleiches Bild“ bei unterschiedlichen Primärspektren? Wir erläutern den sinnvollen Umgang mit Observer‑Metamerismus und zeigen, wie visuelles Matching in Teams belastbar organisiert wird.

Umgebung, Metadaten & Dokumentation

Von Umgebungslicht bis HDR‑Metadaten: Wir machen sichtbar, was den Bildeindruck prägt – und wie eine saubere Dokumentation Kalibrierungen reproduzierbar macht.

Parameter & Ziele

  • EOTF (PQ/HLG)

  • Peak/APL

  • Near‑Black

  • Homogenität

  • Akzeptanzgrenzen

Displays

  • OLED

  • LC/Mini‑LED

  • QD‑OLED

  • LED-Wand-Betrieb

  • Betrachtungsbedingungen

Messgeräte & Protokolle

  • Spektroradiometer

  • Profilierte Colorimeter

  • Patch‑Größe/Dauer

  • PWM/Flicker‑Checks

  • Stabilität

Farbe & Observer

  • Weißpunkt‑Strategien

  • Wide Color Gamut

  • Gamut‑Mapping

  • Observer‑Metamerismus

  • Visuelles Matching

Signalweg & Metadaten

  • 10‑Bit‑Kette

  • Generator/Player/Scaler

  • HDR‑Metadaten

  • Scopes & Verifikation

Workflow & Dokumentation

  • Vor/Nach‑Messungen

  • Protokolle

  • Toleranzen

  • Freigabeprozesse

  • Rekalibrierung

  1.  Wo liegt der praktische Unterschied zwischen SDR‑ und HDR‑Kalibrierung – und was lässt sich realistisch beeinflussen?

  2. Wie verifiziere ich, dass Testsignale und Metadaten unverfälscht am Display ankommen?

  3. Welche Messgeräte‑Kombination liefert in der Praxis das beste Verhältnis aus Geschwindigkeit und Genauigkeit?

  4. Wie setze ich Patch‑Dauer, ‑Größe und APL so, dass Messungen reproduzierbar werden?

  5. Was tun, wenn Tonemapping und Gamut‑Mapping das Ergebnis „überfahren“?

  6. Wann ist eine LUT sinnvoll – und wann führt sie in die Irre?

  7. Wie gehe ich mit Observer‑Metamerismus um, ohne mich in endlosen Diskussionen zu verlieren?

  8. Welche Weißpunkt‑Strategie funktioniert zuverlässig über verschiedene Display‑Technologien hinweg?

  9. Welche Rolle spielen Umgebungslicht und Adaption – und wie definiere ich praxistaugliche Viewing‑Conditions?

  10. Wie prüfe ich Zielwerte (z. B. Luminanz, Farbraum) ohne den Workflow aufzublähen?

  11. Was ist bei LED‑Walls zusätzlich zu beachten, wenn sie im System mitlaufen?

  12. Wie baue ich eine 10‑Bit‑durchgängige Signalkette auf und kontrolliere sie im Alltag?

  13. Welche Metriken eignen sich für Freigaben, und wie definiere ich sinnvolle Toleranzen?

  14. Welche Dokumentation macht Kalibrierungen wirklich übertragbar – intern und gegenüber Dienstleistern?

  15. Wie organisiere ich ein kurzes, belastbares visuelles Team‑Matching für die Abnahme?

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