Seminar 2/3-Zoll-Kameras PXW-Z750 / PXW-Z450
2-tägiges Praxis-Seminar für erfahrene Kameraleute
Fachwissen der Kameras PXW-Z750 / PXW-Z450 / PXW-Z280
Menü-Strukturen
Belichtung
Farbe
Matrix
Kennlinie
Gamma
Detail
Objektive
SxS-Karten
File-basiertes Arbeiten
Trainer
Ronald Söthje, Kameramann und Michael Mücher, Produktionsingenieur.
Teilnehmer
Kameraleute und Kameraassistenten. Maximal 12 Personen.
Termine
Termine und Inhouse-Schulungen auf Anfrage.
Das zweitägige Intensivseminar Broadcast Kamerarecorder richtet sich an erfahrene Aufnahmeteams, die mit aktuellen 2/3"-Kamerarecordern des Herstellers Sony unterwegs sind und den Anspruch haben, alle technischen und gestalterischen Optionen ihrer Kamera unter zeitlich knappen Drehbedingungen zu nutzen.
Zeit ist Geld !
Auch erfahrene Kameraleute halten ein knappes Zeitbudget und die Bildbeeinflussung per Kameramenü nicht für vereinbar. Vielen scheint der Griff in die mit 800 Menüpunkten prall gefüllte Trickkiste der Kamera zu riskant. Vor allem auch, weil die Bearbeitung alle Möglichkeiten nachträglich verspricht.
In unserem Seminar zeigen wir, welche 20 gestaltungsrelevanten Menüpunkte man genau kennen sollte, um das gesamte, teuer erworbene Repertoire eines High-End-Kamerarecorders voll auszuschöpfen – und dabei schnell drehbereit zu sein sowie direkt sendbare Ergebnisse zu liefern.
Weniger Kontrast als andere Kameras?
Die genannten Kameras können mehr als 11 Blenden erreichen – allerdings nur, wenn man weiß wie. Wir zeigen, welcher Belichtungsspielraum tatsächlich besteht und wie die Anmutung der Bilder über die Gamma-Steuerung kalkuliert zu beeinflussen ist. Sowohl Gegenlichtaufnahmen z.B. bei Interviews als auch Landschaftsbilder lassen sich mit gezielten Eingriffen sichtbar verbessern.
Welche Gestaltungsoptionen sind mit 2/3 Zoll-Kameras nutzbar?
Wir zeigen, wie man eine Person farblich vom Hintergrund trennt, die Überbelichtungsoption wirkungsvoll nutzen kann oder den Aufwand für Chroma Key reduziert sowie das Ergebnis verbessert. Manche Farbmanipulationen sind sogar ausschließlich beim Drehen und nicht oder nur sehr eingeschränkt in der Bearbeitung möglich.
Gegenüber anderen Kamerasystemen ist es einfacher, auch in kritischen Belichtungssituationen Bilder ohne Artefakte oder in einem Interview vor Ort natürliche Hauttöne zu erzielen. Wir stellen diese Situation mit einer Statistin nach und testen, welche Ergebnisse sich mit den Settings der Hersteller, aber auch mit den von uns entwickelten Alternativen erzielen lassen.
Was leisten UHD-Objektive?
Selbst moderne UHD-Zooms halten oft nicht das, was ihre Preise zu versprechen scheinen. Wir benennen die Kriterien, die die Spreu vom Weizen trennen und zeigen Einstellungen in der Kamera und am Objektiv, mit denen man den optimistischen Herstellerangaben so nahe wie möglich kommt.
Wer hat das richtige Setting?
Lassen Sie sich nicht von kursierenden, wenn auch vielversprechenden Settings irritieren. Wir zeigen, welche Grundeinstellung ein Kamerarecorder überhaupt benötigt, um mit einem von uns entwickelten Setting korrekt arbeiten zu können, das in vielen Produktionshäusern mittlerweile etabliert und anerkannt ist.
Modernes filebasiertes Arbeiten in der Praxis ?
Was muss man beachten, damit Flash-Karten sicher weiterbearbeitet werden können, sowohl beim Sichten als auch im Schnitt? Wir zeigen auf, wie und welche Metadaten sinnvollerweise aufgezeichnet werden sollten und wie eine LowRes-Version unmittelbar nach Drehschluss zur Verfügung stehen kann.
Dieses Seminar ist weder eine Einsteigerveranstaltung noch ist sie mit Veranstaltungen der Hersteller oder Vertriebsfirmen vergleichbar. Bei uns erhalten Sie unabhängige Infos, die aus intensiver Praxis großer Produktionshäuser und eigenen Forschungen mit den Kameras entstanden sind.
Gerne dürfen Sie Ihre Kamerarecorder zum Seminar mitbringen. Bitte geben Sie uns vorab Bescheid. Beachten Sie auch unsere Seminare zu den Kameras der F-Serie.
Menü
Menüorganisation und Strukturen
Individuelle Menüeinstellungen
interne/externe Speichermöglichkeiten
Kompatibilität der Settings
Menüfreischaltung und Schreibschutz
Belichtung
Lichtempfindlichkeit
Verstärkungsoptionen
Rauschverhalten
Rauschunterdrückung
Gegenlichtverhalten
Kontrastvergrößerung
Kontrastmanipulation
Vorlagen für Weißabgleich
Weißabgleich bei HMI und Kunstlicht
Offset- und Preset-Weißabgleiche
Schwarzabgleich, normal und extended
Zebra Aperture und Detection-Level
Blendenautomatik
Kennlinie
Master Black
Master Black Gamma
Y-Black Gamma
Low Key Saturation
Master Gamma
Gamma Tables
"Film-Gamma"
Filmlook-Menüoptionen
Monitoring
DCC
Knee Point und Slope
White Clip
S-Log3
HLG
Matrix
Sättigungsreduzierung
Matrix Table
Matrix Off
Multi Matrix
Sensor und Optik
Belichtungszeiten, ECS, CSL
Schärfentiefe
UHD-Zooms
Adaptation von Cine-Style-Objektiven
Chromatische Aberration, ALAC und CAC
Shading
Lens File
Normen
UHD- und HD-Normen
Progressive / Interlaced Scanning
Progressive Frame
25p/24p-Prinzip
Schärfe und Monitoring
Detail, Aperture und Crispening
Skin Tone Detail
HD/SD-Sucher- und Monitore
Einstellung der Automatik-Blende
Farbsucher
Sucher und Display-Einstellung
SMPTE-Farbbalken
Recorder
Cache-Board und Loopfunktion
Einzelbildaufnahme und Zeitraffer
Aufzeichnung fremder Quellen
XAVC und XDCAM422
SxS-Karten
HD/SD Downkonvertierung
3:2 Pull Down
Metadaten
File-Handling
Proxy-Video
Netzwerk- und Datenanschluss
Warum kann man nicht immer sicher sein, dass „0„ im Menü auch wirklich „0"ist ?
Warum haben gleiche Menüwerte bei verschiedenen Kameras eine unterschiedliche Wirkung?
Wie lassen sich wichtige Menüpunkte übersichtlich managen?
Warum können zwei gleiche Kamerarecorder unterschiedliche Bilder produzieren?
Wie kann man bei UHD scharf ziehen, wenn der Sucher nicht die volle Auflösung hat?
Wann sind Gestaltungsoptionen im Kamerarecorder besser aufgehoben als in der Bearbeitung?
Worin besteht der Unterschied zwischen Master Black Gamma und Y-Black Gamma?
Warum ist Master Black nicht für ein Sichtbarmachen dunkler Bildteile geeignet?
Wie kann man eine Sättigungsveränderungen gezielt ohne Weißabgleich erreichen?
Was kann man neben dem Kontrast mit Master-Gamma zusätzlich steuern?
Warum werden trotz DCC-OFF immer noch die Lichter beeinflusst?
Wie lässt sich bei SDR ein Kontrast von 11 Blenden erzielen?
Welche Voraussetzungen sind für eine gezielte Überbelichtungen nötig?
Ist S-Log3 oder HLG für eine HDR-Produktion zu bevorzugen?
Wie lassen sich die verschiedenen Kennlinien beim Dreh monitoren?
Wie lassen sich mit dem Zebra alle Kennlinien präzise belichten?
Welche Voraussetzungen sind für einen präzisen Weißangleich nötig?
Warum stimmen die Hauttöne trotz erfolgreichem Weißabgleich nicht?
Warum können Filterfolien beim Weißabgleich auf HMI-Licht keine Hilfe sein?
Wie verhält sich die Lichtempfindlichkeit bei verschiedenen Kennlinien?
Wann darf man Gamma und Matrix ausschalten?
Wie lassen sich mit Master Black Gamma Farben steuern?
Was sollte man vor dem Betätigen des Schwarzabgleichs bedenken?
In welchen Fällen sollte keine Verstärkung verwendet werden?
Warum darf man das Rauschen nicht im Sucher beurteilen?
Worin liegt aktuell der Vorteil aktueller 3-Sensor-Kameras?
Warum sind die Unterschiede zwischen UHD- und HD-Optiken nicht immer zu sehen?
Welche Aufzeichnungsformate sind für welche Anwendung die richtigen?
Sind SxS-Karten sicherer als andere Speichermedien?
Wie lassen sich gelöschte Aufnahmen retten?
Unter welchen Voraussetzungen sind Proxydaten praxisgerecht nutzen?
Was ist bei Zeitlupenaufnahmen gestalterisch und technisch zu bedenken?
Warum reicht eine TC-Synchronisation für einen Parallelbetrieb von Kamerarecordern nicht aus?
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